Bürgerbegehren Sichere Mühlstraße Neumarkt

Sicherheit für Kinder, Fußgänger und Radfahrer vor den Realschulen und vor dem Ganzjahresbad!

Bürgerbegehren : “Sicherheit für unsere Kinder in der Mühlstraße zwischen Mädchen- und Knabenrealschule vor dem Ganzjahresbad"

  • 17.06.2020: Wir starten durch! Die Unterschriftensammlung war in den letzten Monaten bis gestern aufgrund der Kontaktbeschränkungen kaum möglich. Seit heute sind wieder Treffen von drei und mehr Personen erlaubt. 

  • Bisher sieht die Planung der Erneuerung der Mühlstraße eine weitere Verengung der Fahrbahn in diesem hochfrequentierten Bereich vor. Es ist kein Fahrradweg oder gemeinsamer Geh- und Radweg vorgesehen. Fahrradfahrer werden gezwungen, die verengte Autofahrbahn zu benutzen. 
    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 26.03.2020, während die Bevölkerung der Corona-Ausgangssperre unterliegt, den Neubau der Mühlstraße ohne Fahrradweg beschlossen

  • Täglich sind hunderte fahrradfahrende Kinder zu den Realschulen in diesem Bereich unterwegs.

  • Die bisherigen Fahrradwege enden aus drei Richtungen an der Mädchenrealschule (Stadtpark, Mühlstraße und Am Evangelienstein). 

  • Zukünftig sollen insbesondere die Besucher des Bades und die RealschülerInnen ebenfalls sicher mit dem Fahrrad ihr Ziel erreichen können. 

  • Die angespannte Parksituation vor dem Ganzjahresbad und den Schulen wird durch eine sichere Anbindung für Fußgänger und Radfahrer entschärft.

  • Wenn Bürger sich mit dem Fahrrad im Stadtverkehr sicher fühlen, sind sie öfter bereit, das Auto stehen zu lassen.

Wir haben seit 2018 auch im Namen des Elternbeirats der Knabenrealschule bei der Stadt mehrfach eine sichere Lösung für die Kinder in der Mühlstraße gefordert. Wir wollen nicht weiter warten, bis durch den Zeitablauf Fakten geschaffen werden. Daher unser Bürgerbegehren: 

Sind Sie dafür, dass in der Mühlstraße (von der Mädchenrealschule am Ganzjahresbad entlang bis zur Knabenrealschule) ein Fahrradweg gebaut wird, dessen Errichtung Priorität vor dem Autoverkehr hat und der in beiden Richtungen benutzt werden kann - und zwar auf der Seite des Ganzjahresbades und der beiden Realschulen?


Folgende Vorteile sprechen aus unserer Sicht für diese Variante, sehen Sie es sich selbst im Bayern-Atlas an

  • Die Radfahrer, insbesondere die Schulkinder, müssen nicht die gleiche Straßenfläche benutzen wie die vielen Autos, die dort täglich unterwegs sind. Die Trennung der Flächen sorgt für mehr Sicherheit. 
  • Alle drei stark frequentierten Einrichtungen in diesem Abschnitt befinden sich auf der gleichen Straßenseite (Mädchenrealschule, Ganzjahresbad und Knabenrealschule). 
    Wird der Radweg von Anfang an nur auf dieser Seite (in beide Richtungen benutzbar) angelegt, entfallen gefährliche spontane Abkürzungsüberquerungen. 
  • Ein in beide Richtungen benutzbarer Radweg ist etwas breiter und kann den hier zu Stoßzeiten auftretenden Schwall an Radfahrern besser aufnehmen. 
  • Nur eine einzige private Grundstücksausfahrt liegt auf der Strecke, halboffen gestaltet. 
  • An der einzigen Einmündung auf der Strecke (Seelstraße in die Mühlstraße) ist durch die bestehende Ampel eine sichere Überquerung möglich.
  • Zum sicheren Anschluss am östlichen Ende der Strecke befindet sich eine Bedarfs-Ampel für Fußgänger in der Karl-Speier-Straße etwas östlich der Einmündung Friedenstraße. Es wäre zu prüfen, ob diese Ampel 30 Meter nach Westen versetzt werden kann, so dass die Überquerung der Friedenstraße zukünftig sowohl für Realschüler als auch für Grundschüler der Theo-Betz-Schule zukünftig entfallen kann. 
  • Den sicheren Anschluss am westlichen Ende der Strecke an das bestehende Radwegenetz garantiert die bestehende Ampel an der Mädchenrealschule.
  • Ob der Fahrradweg als benutzungspflichtig oder lediglich mit einem Schild "Radfahrer frei" gestaltet wird, kann immer noch von der Verkehrsbehörde entschieden werden und soll nicht durch das Bürgerbegehren festgelegt werden.

 

 

 


 

 

 


 

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