Bürgerbegehren Sichere Mühlstraße Neumarkt

Sicherheit für Kinder, Fußgänger und Radfahrer vor den Realschulen und vor dem Ganzjahresbad!

Bürgerbegehren : “Sicherheit für unsere Kinder in der Mühlstraße zwischen Mädchen- und Knabenrealschule vor dem Ganzjahresbad"

  • Der Stadtrat hat am 26.03.2020 - während die Bevölkerung einer Ausgangssperre unterliegt und an der öffentlichen Stadtratssitzung nicht teilnehmen kann - die Neugestaltung der Mühlstraße ohne Fahrradweg beschlossen. Unsere Unterschriftensammlung geht weiter, allerdings stark eingeschränkt durch die Corona-Schutzmaßnahmen. Wir wissen, dass die Mehrheit der Bevölkerung den vorgeschlagenen Radweg befürwortet und sammeln weiter Unterschriften dafür.

  • In einem Bericht des Neumarkter Tagblatts vom 31.3.20 wird OB Thomas Thumann zitiert, dass er seit drei Monaten nichts mehr vom Bürgerbegehren gehört habe. 
    Hierzu folgendes: 
    Unsere letzten beiden E-Mails an den Herrn Oberbürgermeister vom 03.02. und 06.02.2020 blieben bis heute unbeantwortet. Die UPW hat auch die Unterschriftensammlung an den benachbarten Wahlkampfständen vor dem Rathaus von FDP und SPD noch einige Wochen später bemerkt und sich bei uns nach dem Fortschritt erkundigt.
    Wir werden daher einfach in Ruhe weitersammeln und dann zu einem geeigneten Zeitpunkt die Unterschriften einreichen und den Bürgerentscheid herbeiführen. 

  • Bisher sieht die Planung der Erneuerung der Mühlstraße eine weitere Verengung der Fahrbahn in diesem hochfrequentierten Bereich vor. Es ist kein Fahrradweg oder gemeinsamer Geh- und Radweg vorgesehen. Fahrradfahrer werden gezwungen, die verengte Autofahrbahn zu benutzen. 

  • Täglich sind hunderte fahrradfahrende Kinder zu den Realschulen in diesem Bereich unterwegs.

  • Die bisherigen Fahrradwege enden aus drei Richtungen an der Mädchenrealschule (Stadtpark, Mühlstraße und Am Evangelienstein). 

  • Zukünftig sollen insbesondere die Besucher des Bades und die RealschülerInnen ebenfalls sicher mit dem Fahrrad ihr Ziel erreichen können. 

  • Die angespannte Parksituation vor dem Ganzjahresbad und den Schulen wird durch eine sichere Anbindung für Fußgänger und Radfahrer entschärft.

  • Wenn Bürger sich mit dem Fahrrad im Stadtverkehr sicher fühlen, sind sie öfter bereit, das Auto stehen zu lassen.

Wir haben seit 2018 auch im Namen des Elternbeirats der Knabenrealschule bei der Stadt mehrfach eine sichere Lösung für die Kinder in der Mühlstraße gefordert. Wir wollen nicht weiter warten, bis durch den Zeitablauf Fakten geschaffen werden. Daher unser Bürgerbegehren: 

Sind Sie dafür, dass in der Mühlstraße (von der Mädchenrealschule am Ganzjahresbad entlang bis zur Knabenrealschule) ein Fahrradweg gebaut wird, dessen Errichtung Priorität vor dem Autoverkehr hat und der in beiden Richtungen benutzt werden kann - und zwar auf der Seite des Ganzjahresbades und der beiden Realschulen?


Folgende Vorteile sprechen aus unserer Sicht für diese Variante, sehen Sie es sich selbst im Bayern-Atlas an

  • Die Radfahrer, insbesondere die Schulkinder, müssen nicht die gleiche Straßenfläche benutzen wie die vielen Autos, die dort täglich unterwegs sind. Die Trennung der Flächen sorgt für mehr Sicherheit. 
  • Alle drei stark frequentierten Einrichtungen in diesem Abschnitt befinden sich auf der gleichen Straßenseite (Mädchenrealschule, Ganzjahresbad und Knabenrealschule). 
    Wird der Radweg von Anfang an nur auf dieser Seite (in beide Richtungen benutzbar) angelegt, entfallen gefährliche spontane Abkürzungsüberquerungen. 
  • Ein in beide Richtungen benutzbarer Radweg ist etwas breiter und kann den hier zu Stoßzeiten auftretenden Schwall an Radfahrern besser aufnehmen. 
  • Nur eine einzige private Grundstücksausfahrt liegt auf der Strecke, halboffen gestaltet. 
  • An der einzigen Einmündung auf der Strecke (Seelstraße in die Mühlstraße) ist durch die bestehende Ampel eine sichere Überquerung möglich.
  • Zum sicheren Anschluss am östlichen Ende der Strecke befindet sich eine Bedarfs-Ampel für Fußgänger in der Karl-Speier-Straße etwas östlich der Einmündung Friedenstraße. Es wäre zu prüfen, ob diese Ampel 30 Meter nach Westen versetzt werden kann, so dass die Überquerung der Friedenstraße zukünftig sowohl für Realschüler als auch für Grundschüler der Theo-Betz-Schule zukünftig entfallen kann. 
  • Den sicheren Anschluss am westlichen Ende der Strecke an das bestehende Radwegenetz garantiert die bestehende Ampel an der Mädchenrealschule.
  • Ob der Fahrradweg als benutzungspflichtig oder lediglich mit einem Schild "Radfahrer frei" gestaltet wird, kann immer noch von der Verkehrsbehörde entschieden werden und soll nicht durch das Bürgerbegehren festgelegt werden.

 

 

 


 

 

 


 

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